Der Film des ambulanten Hospiz „Die Brücke“ begeistert mehrere Hundert Zuschauerinnen und Zuschauer im Cineplex Bensberg.
Die Premiere des Films „Der Himmel ist überall“ war ein voller Erfolg. Der große Saal im Cineplex Bensberg mit mehreren Hundert Plätzen war bis auf den letzten Platz gefüllt. Aufgrund des enormen Andrangs wurde kurzfristig ein zweiter Kinosaal geöffnet, der sich ebenfalls noch einmal ordentlich füllte. Viele Gäste hatten sich bereits vor Beginn mit kostenfreiem Popcorn und Getränken eingedeckt.
Zur Begrüßung erklärte der Vorsitzende des Hospizvereins, Pastor Dr. Rainer Fischer, warum sich ein Hospizverein jetzt auch in der Filmproduktion engagiert: „Unsere Aufgabe ist es, das Thema Tod und Sterben in die Öffentlichkeit zu tragen.“ Der Film werde künftig im Projekt „Hospiz macht Schule“ eingesetzt. In diesem Angebot gehen Ehrenamtliche in Grundschulen, um Kindern – und auch ihren Eltern – das Thema Tod und Sterben näherzubringen. Der bislang genutzte Film sei in die Jahre gekommen, sodass der Wunsch nach einer neuen, zeitgemäßen Produktion entstanden sei.
Monika Meihack, die das Projekt „Hospiz macht Schule“ betreut, zeigte sich bewegt: „Wir sind sehr überwältigt und dankbar, dass so viele Leute Interesse an diesem Film zeigen.“ Sie dankte allen Protagonistinnen und Protagonisten sowie den Unterstützern des Projekts. „Alle haben sofort zugesagt und sich mit großem Engagement eingebracht.“
In dem rund 45-minütigen Film begleiten die beiden Jugendlichen Annika Meihack und Timm Winkelmann verschiedene Menschen, die mit Sterben, Tod und Trauer in Berührung stehen. Dazu zählen unter anderem der Friedhofsgärtner Florian Büscher, die Bestatter Frank Fröhlingsdorf und David Roth sowie Mitarbeiter des Bestattungshauses König, die ehrenamtliche Sterbebegleiterin Antje Zaborowski sowie der evangelische Theologe und Seelsorger Pastor Dr. Rainer Fischer. Annika und Timm besuchen zudem das Trauerhaus für Kinder, wo sie mit einem Jungen sprechen, der beide Eltern verloren hat.
Produziert wurde der Film von Johannes Backes. Konzeptionell und fachlich begleiteten das Projekt die Pflegedienstleiterinnen des stationären Hospizes am Quirlsberg, Monika Meihack und Janine Winkelmann-Fadel – gleichzeitig die Mütter der beiden jungen Protagonisten.
Während der Vorstellung war es mucksmäuschenstill im Kino. Gebannt blickten die Zuschauerinnen und Zuschauer auf die Leinwand. Als der Abspann lief, brandete langanhaltender Applaus auf.
Auch aus den Schulen gibt es bereits erste sehr positive Rückmeldungen. Der Film wird künftig im Rahmen von „Hospiz macht Schule“ gezeigt. Wer „Der Himmel ist überall“ im Rahmen eines Projekts oder einer eigenen Veranstaltung vorführen möchte, kann sich an das Hospiz „Die Brücke“ wenden. Ein Trailer sowie weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Hospiz „Die Brücke“.
Dank an alle Beteiligten und Unterstützenden
Ein besonderer Dank gilt:
te und die technische Umsetzung begleitete
• Hits fürs Hospiz und dem Gesundheitscampus Quirlsberg für die finanzielle Unterstützung von Produktion und Premiere
• Familie Haylaz, deren inzwischen verstorbenes Familienmitglied im Film vorkommt
• Tom Weber von der Werbeagentur Tom-E-Design für die Gestaltung der Plakate und die fotografische Begleitung der Premiere
• David Roth vom Bestattungshaus Pütz-Roth
• Frank Fröhlingsdorf vom Bestattungshaus Altenrath
• Jochen König und Niklas Combüchen vom Bestattungshaus König
• Friedhofsgärtner Florian Büscher
• Pastor Dr. Rainer Fischer
• Julia Andre vom DOMINO – Zentrum für trauernde Kinder e.V.
• Sterbebegleiterin Antje Zaborowski
• dem Hospizteam, für die Unterstützung der Dreharbeiten
• Issas, der im Film seine Geschichte erzählt
• Janine Winkelmann für die Begleitung der Produktion
• Annika Meihack und Timm Winkelmann als Protagonisten
• Johannes Backes als Filmemacher







